Anbieterwechsel bei der Unfallversicherung – Darauf sollten Sie achten

Schlagwörter:, , , , Anbieter, Anbieterwechsel 01 Juni, 2011

Eine private Unfallversicherung ist wertvoll, und man kann sie jährlich wechseln wie die Kfz-Versicherung. Bei der Anbietervielfalt kann sich das lohnen. Es sind lediglich die Kündigungsfristen und der Ablauf des Versicherungsjahres zu beachten.

Den richtigen Tarif wählen

Ein Wechsel der Unfallversicherung ist dann zu empfehlen, wenn es günstigere Tarife oder einen verbesserten Schutz oder beides bei einer neuen Versicherung gibt. Die Wahl des Tarifes ist von den eigenen Risiken abhängig. Es gibt Frauen und Männer, die zu einer niedrigen Gefahrengruppe gehören und sich entsprechend preiswert versichern können, aber auch Personen mit einer hohen Gefahrengruppe wie Kraftfahrer oder Handwerker, besonders Dachdecker. Diese sollten nicht nur auf den Tarif, sondern auch auf die Leistungen im Invaliditätsfall schauen. Das sind Renten, Einmalzahlungen und auch die Gliedertaxe, die bemisst, was ein verlorener Finger, der Arm oder ein Fuß wert sind. Wer bislang allein versichert war und nun plötzlich einen familiären Anhang mitversichern will, sollte unbedingt nach Familienpolicen schauen. Hier sind Ersparnisse von 20 bis 30 Prozent realistisch. Dasselbe bieten Gruppenverträge für den Sportverein an.

Was ist beim Wechsel zu beachten?

Die Kündigung des alten Vertrages muss bis spätestens drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres abgesendet werden. Das Versicherungsjahr muss nicht das Kalenderjahr sein. Darauf sollte der Versicherungsnehmer achten und sich entsprechend in den Versicherungsbedingungen informieren. In der Police ist ein Ablaufdatum eingetragen, zu welchem die Police jeweils gekündigt werden kann. Die Kündigung selbst erfolgt per Einschreiben/Rückschein. Und am besten hat man sich vor der Kündigung schon über einen neuen Anbieter informiert. Dabei ist es angebracht, die eigenen Risiken gründlich zu überdenken, die sich auch durch neue Interessen verändern können. Sportler sind naturgemäß mehr gefährdet, aber eine Unfallversicherung deckt die meisten Risiken ab. Ausschließlich Rennfahrer und Menschen, die irgendeinem “fliegenden” Hobby nachgehen, müssen sich speziell versichern. Bergsteigen hingegen ist in jeder normalen Unfallversicherung enthalten.

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